Untersuchung der Kommunikationsschnittstelle VDA5050 für Hybridflotten mit Elektrohängebahnen und Fahrerlosen Transportsystemen

Elektrohängebahnen übernehmen bereits seit den frühen 1900er Jahren Transportaufgaben in der Intralogistik. Zuerst wurden hauptsächlich Schüttgüter, später auch einzelne Waren und Halbzeuge innerhalb von Produktionsanlagen transportiert. Moderne Elektrohängebahnen bestehen aus einem Schienensystem, einer Leitsteuerung, sowie mehrerer Fahrzeuge. Das Schienensystem hat eine Vielzahl an Abzweigungen und können so vergleichbar zu Fahrerlosen Transportsystemen, begrenzt auf ihr Schienenlayout agieren. Für Fahrerlose Transportsysteme existiert bereits seit 2019 eine standardisierte Kommunikationsschnittstelle VDA5050. Diese beinhaltet alle nötigen Parameter, die zwischen einer Leitsteuerung und einem Fahrzeug ausgetauscht werden.

 

Aufgabe:

Ihre Aufgabe ist es, die Anwendbarkeit der Kommunikationsschnittstelle VDA5050 für Elektrohängebahnen zu untersuchen. Im ersten Schritt sollen die Anforderungen an eine Kommunikationsschnittstelle für den Betrieb von EHB ermittelt werden. Im nächsten Schritt ist zu bewerten, ob die VDA5050 auch Parameter für den Betrieb von EHB zulässt. Anschließend ist zu bewerten, ob ein Betrieb von FTS und EHB mit einer Leitsteuerung unter Verwendung der VDA5050 möglich ist. Abschließend ist ein quantitativer Nachweis der Funktionalität durch geeignete Simulationen zu erbringen.

Voraussetzung

ist engagiertes, selbständiges Arbeiten sowie eine strukturierte Herangehensweise an neue Problemstellungen. Kenntnisse im Bereich der technischen Logistik sowie im Bereich der Simulation von Vorteil.

Geboten

wird eine spannende und abwechslungsreiche Arbeit, in der eigene Vorschläge und Ideen ausdrücklich gewünscht sind. Darüber hinaus bietet die Arbeit Einblicke in aktuelle Forschungstätigkeiten am IFL und Unternehmen.